Mundhygiene Hund – Hinweise und Tipps

Mundhygiene Hund ist für die meisten Hundehalter erst dann ein Thema, wenn etwas nicht stimmt. Was kann also getan werden, wenn der treue Freund furchtbar aus dem Maul riecht? Gibt es einen Grund zur Sorge, wenn der Speichel sich verfärbt? Und was hilft, wenn der Hund tendenziell zu schlechten Zähnen neigt? Viele Fragen stellen sich, häufig erst immer dann, wenn guter Rat teuer ist.

Doch ist das Thema Mundhygiene beim Hund wirklich der Rede wert? Warum sollte darauf geachtet werden, dass der Hund ordentliches Futter bekommt? Und vor allem, lohnt sich die Anschaffung vielfach beworbener Snacks zur Zahnreinigung beim Hund? Darauf soll nun geantwortet werden.

Gute Zähne beim Hund – Worauf ist zu achten?

Das Aussehen und der Zustand des Gebiss sind beim Hund wichtige Aspekte, um dessen Gesundheit zu beurteilen. Schon beim Kauf sollte darum ein prüfender Blick auf die Zähne des Tieres geworfen werden. Insbesondere bei der Anschaffung edler und teurer Rassetiere ist eine Kontrolle des Mauls unbedingt Pflicht.

Ein gutes Hundegebiss ist ordentlich angeordnet, ohne schief stehende oder gar fehlende Zähne. Auch Verfärbungen der Zähne sollten beachtet werden, denn auch, wenn strahlendes Weiß nicht zwingend wichtig ist, sind gelbe und braune Verfärbungen ein schlechtes Zeichen. Entweder ist das Tier prädestiniert für schlechte Zähne, oder es wurde bisher unpassendes Futter gereicht. Beide Ursachen sind gute Gründe, um aufmerksam zu werden.

Ebenfalls kritisch zu betrachten sind einzelne verfärbte Zähne. Neben üblichen Abfärbungen, wie sie durch Spielzeuge aus Textilien manchmal vorkommen können, ist ein einzelner, farblich abweichender Zahn häufig mit Folgen verbunden. Ein Trauma durch Stoßen oder Reißen kann einzelne Zähne verletzen und auch Wurzelentzündungen machen sich beim Hund durch verfärbte Zähne bemerkbar.

Schließlich sollte auch der Atem des Tieres kontrolliert werden. Ganz klar, wird der Hund kurz nach dem Füttern und in der Folge von Snacks aus dem Maul riechen. Allerdings sollte der Atem nach mächtigem Futter riechen und nicht sauer oder süßlich. Nicht zuletzt sollte das Zahnfleisch des Hundes rosig und ohne Verletzungen sein, wobei die Zahnwurzeln solide umschlossen sind.

Hund und Mundgeruch – Wie kommt es dazu?

Es versteht sich von selbst, dass ein Hund, auch bei bester Fütterung, nicht nach Pfefferminze oder frischem Atem riecht. Vor allem aber das Futter hat einen erheblichen Einfluss auf möglichen Mundgeruch. Meist sind minderwertige Getreidesorten, zusätzliche Aromen und Zucker der Grund für eine schlechte Mundhygiene beim Hund. Viele Halter berichten schließlich auch, dass nach der Umstellung auf ein hochwertiges Futter das Problem des üblen Atems beim Hund erledigt wurde.

Auch die Art des Geruchs kann einen wichtigen Hinweis auf die Ursache bedeuten. Riecht der Atem eitrig und faulig, könnte ein Problem mit den Fängen bestehen. Wenn der Atem beim Aufstoßen übel riecht und womöglich noch andere Symptome wie Husten hinzu kommen, denn auslösend dafür könnten innere Erkrankungen sein. Erscheint der Atem des Hundes also faulig oder sogar fischig, sollte ein Tierarzt zurate gezogen werden, um rechtzeitig passend reagieren zu können.

Doch vor allem Zahnstein und Futterreste sind häufige Auslöser für schlechten, beinahe faulig riechenden Hundeatem. Sollte das Problem länger als einen Tag anhalten, empfiehlt sich eine gründliche Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch, um Fremdkörper oder Veränderungen rechtzeitig zu entdecken. Mit einer Zahnbürste, zum Beispiel für kleine Kinder oder eigens für Haustiere zum Aufstecken auf den Finger, können Futterreste entfernt werden. Beim Zahnstein ist das allerdings nicht so einfach, denn das kann nur der Tierarzt ordentlich, zuverlässig und sicher durchführen. Was man als Halter tun kann, wenn der Hund zu Zahnstein und schlechten Zähnen neigt, ist eine gründliche Vorsorge.

Vorbeugen und besser als Nachsorgen – Die passende Mundhygiene für den Hund!

Mundhygiene HundGesunde und schöne Zähne beim Hund sind nicht nur ein ästhetischer Aspekt. Ein gutes Gebiss zeugt von einer soliden Gesundheit, einer ordentlichen Ernährung und einer angemessenen Pflege. Allerdings neigen manche Hunderassen vornehmlich zu Zahnproblemen während andere Hunde schlichtweg alles was sie finden ins Maul stecken und dadurch Probleme erhalten.

Der wichtigste Schritt für gesunde Zähne beim Hund ist das passende Futter. Hierbei sollte auf hochwertige Zutaten geachtet werden mit einem hohen Anteil an Fleisch und tierischen Proteinen. Außerdem sollte beim Futter auf zu viel Getreide ebenso verzichtet werden wie auf zusätzlichen Zucker und weitere Aromen. Insbesondere dabei ist zu beachten, dass die Tiere keine Zahnhygiene betreiben wie Menschen, um die Zähne vor schädlichen Nährstoffen zu schützen.

Es empfiehlt sich, jeden Hund schon frühzeitig daran zu gewöhnen, dass sein Maul geöffnet und kontrolliert wird. Nicht nur beim Tierarzt erleichtert dieses Training anstrengende Besuche erheblich, sondern auch bei der vorbeugenden Zahnpflege. Im Fachhandel werden spezielle Zahncremes angeboten extra für Hunde. Zusammen mit einer Zahnbürste für Kleinkinder kann es dann schon losgehen. Praktisch sind auch spezielle Tierzahnbürsten, die in der Art eines Fingerhuts getragen werden, was vielen Hunden deutlich weniger unangenehm erscheint, als eine Zahnbürste. Intensives Schrubben ist übrigens meist nicht notwendig, vielmehr sollten die Backentaschen und Zahnzwischenräume auf Fremdkörper kontrolliert werden.

Über ein gutes Futter hinaus bieten sich im Fachhandel zahlreiche Angebote, die eigens auf die Mundhygiene des Hundes ausgerichtet sind. Vor allem die sogenannten Dentalsnacks sind bei vielen Hundehaltern sehr beliebt. Hierbei handelt es sich zumeist um speziell geformte Kausnacks, die den Hund zum Kauen und Ablecken animieren sollen. Neben dem vermehrten Speichelfluss sind die meisten Dentalsnacks so strukturiert, dass faserige Bestandteile beim Kauen einen Reinigungseffekt bewirken. Zusätzlich sollen ausgewählte Zutaten dabei helfen, gegen Mundgeruch zu wirken.

Zahnpflege beim Hund – Auch eine Frage der Erziehung

Tatsächlich sind die meisten Gründe für schlechten Atem beim Hund denkbar banal, denn viele Tiere zeigen sehr individuelle Eigenarten, wenn es ums Futter geht. Frisst der Hund also ständig ungewollt irgendeinen „Mist“, ist es kein Wunder, wenn das Tier aus dem Maul stinkt und schlechte Zähne bekommt. Eine aufmerksame und effektive Erziehung sollte darum auch in Bezug auf die Mundhygiene beachtet werden.

Dazu zählt beispielsweise aufzupassen, dass der Hund von klein auf nicht alles ins Maul nimmt, was hineinpasst. Nicht nur die Angst vor giftigen und gefährlichen Ködern ist Grund dafür. Auch Steine, gefundene Tennisbälle, Aas und Kot sind kein passendes Spielzeug oder Futter für Hunde. Abgesehen davon, dass diese Dinge gesundheitliche Risiken bedeuten, sind sie außerdem sehr schlecht für die Zähne des Tieres.

Dasselbe gilt, wenn Spielzeuge nicht eigens für Hunde angeschafft werden. Die Gefahr bei normalen Stofftieren und Textilien besteht in den einzelnen Fasern. Diese können zu schweren Verletzungen im Maul führen und sogar verschluckt werden. Es empfiehlt sich also nicht nur zum Schutz der eigenen Kleidung und Textilien, den eigenen Hund auf sein Spielzeug zu konditionieren und zu verhindern, dass er darüber hinaus mit unpassenden Dingen spielt.

Aufmerksamkeit und Sicherheit – Kontrolle und Maßnahmen

Mundhygiene HundWie kaum ein anderes Merkmal gibt ein gesundes und ordentliches Gebiss beim Hund Aufschluss darüber, dass das Tier gesund und vital ist. Neben dem richtigen Futter sollte schon in Welpenalter damit begonnen werden, nach jeder Fütterung eine Kontrolle des Mauls vorzunehmen. So lernen die Kleinen direkt eine wichtige Lektion, wenn es um Untersuchungen geht. Vor allem jedoch verhindert eine regelmäßige Kontrolle dabei, Fremdkörper, Verletzungen und Veränderungen rechtzeitig zu entdecken.

Hunde mit langen Lefzen und tiefen Falten im Bereich des Mauls sind besonders gefährdet für Verletzungen und Entzündungen. Bei Stellen, die schwierig einzusehen sind, hilft das Nachfühlen mit dem Finger. Wenn der Hund allerdings nicht gewohnt ist, im Maul herumgefühlt zu werden oder wenn er sich weigert, das Maul zu öffnen, ist es unbedingt sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Schmerzen beim Anfassen sind schließlich immer ein schlechtes Zeichen.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul? – Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Gerade, weiße ordentliche Zähne gelten bei uns Menschen als ein Zeichen von Sauberkeit und Wohlstand. Viele Menschen, die wenig Geld besitzen und arm sind, müssen zunehmend mit schlecht gepflegten Zähnen leben. Doch vielen Hunden ergeht es nicht besser als ihren Menschen. Denn erstaunlich weit verbreitet ist das fehlende Wissen um eine gute Mundhygiene beim Hund.

Dabei spricht kaum ein anderes Attribut für Gesundheit und Vitalität beim Hund wie ein schönes Gebiss. Es lässt darauf schließen, dass das Tier bestens versorgt ist, gern frisst und sich in einem guten Zustand befindet. Mundgeruch und schlechte Zähne sind darum nicht nur ein optisches Problem. Vielmehr ist bei schlechter Mundhygiene mit weiteren gesundheitlichen Schwierigkeiten zu rechnen.

Mundgeruch ist also nicht nur eine unangenehme und übel riechende Sache. Neigt der eigene Hund zu schlechtem Atem, sollte darum der Ursache gründlich nachgegangen werden. In den meisten Fällen ist schlechtes Futter die Ursache oder eine schlechte Angewohnheit des Tieres. Doch vor allem bei anhaltendem und sich wiederholendem Mundgeruch kann ein gesundheitliches Problem die Ursache sein und sollte zeitnah untersucht werden.

Eine gute Mundhygiene beim Hund ist nicht schwer zu erreichen, doch der Effekt dieser Bemühungen lohnt sich unbedingt. Nicht nur hat übler Geruch damit keine Chance mehr, vor allem die Gesundheit des Tieres wird sich besonders gut erhalten lassen mit schönen, gepflegten Zähnen. Außerdem bieten sich zahlreiche Produkte, die über die Zahnpflege hinaus zur Belohnung und zur Beschäftigung gut geeignet sind.

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